| Handel | |
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Jahrtausendelang bestand der Handel im Austausch von beweglichen Gütern wie Tieren, schönen Steinen, Nahrungsmitteln oder Stoffen und auch Sklaven. Die Einführung des Münzgeldes eröffnete neue Dimensionen und löste nach und nach den Tauschhandel ab, verbunden natürlich mit Rückschlägen und zeitlichen Verschiebungen. Münzen waren weitaus leichter zu transportieren, ihr Tauschwert war klarer zu bestimmen, als beispielsweise der Wert eine Pferdes und es konnte mit weitaus größeren Mengen gehandelt werden als zuvor: zehn Golstücke sind nun mal leichter in der Tasche unterzubringen als fünfzig Kamele. Begünstigt wurde dadurch aber auch die Anhäufung von Reichtum einzelner Städte oder Personen, seit der Neuzeit auch von Handelsgesellschaften wie der "East India Company", die sich durchaus auch politischen Einfluß zu verschaffen wusste. Und wer Geld hatte, hatte Macht, konnte Kriegsschiffe ausstatten, Armeen aufstellen und noch mehr Macht kuliminieren. In der Neuzeit folgte dem Handel oft die Eroberung, wenn die Handelspartner nicht mehr, auf die oftmals ausbeuterischen Bedingungen der Händler eingehen wollten. So wurden im 16. Jahrhundert im Süden Indiens zuerst von den Portugiesen Handelsstationen aufgebaut, die später von den Spaniern angegriffen und besetzt wurden und , da man schon mal mit der ganzen Kriegsaustattunge da war, die Bevölkerung gleich der meisten ihrer Rechte enthoben. Auch in Afrika wurden die Kolonialherren oft von den Händlern herbeigerufen, so auch von den Deutschen in Kamerun. | |
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